Private Rentenversicherung

Von Jahr zu Jahr zieht sich der Staat aus Vorsorgeleistungen zurück. So auch bei den Renten. Durchschnittlich bezieht derzeit ein Rentner ca. 70 Prozent seines früheren Einkommens. In den nächsten Jahrzehnten wird das gesetzliche Rentenniveau – nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung – voraussichtlich sehr stark abgesenkt werden, da eine staatliche Finanzierung des Systems ansonsten nicht mehr tragbar ist.

Deshalb ist auch eine zusätzliche Altersvorsorge dringend ratsam. Im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung, die hauptsächlich für Selbständige und Freiberufler relevant ist, kann eine private Rentenversicherung für jeden eine sinnvolle Option sein. Sich privat versichern bedeutet, sich ein lebenslanges Zusatzeinkommen zu sichern, das obendrein noch weitgehend steuerfrei ist.


Die Beiträge zur privaten Rentenversicherung werden jeweils für den Einzahler individuell angesammelt. Zuzüglich einer garantierten Verzinsung erhält man dann im Versicherungsfall ein lebenslanges Zusatzeinkommen, was somit ein idealer Baustein in der persönlichen Altersvorsorge bildet. Und dies ist der entscheidende Unterschied zur gesetzlichen Rente, die immer mit einem Zukunftsrisiko behaftet ist.

Ein weiterer großer Vorteil, die sich aus der privaten Rentenversicherung ergibt, ist die geringere Besteuerung der Rente. Wer also mit 65 Jahren in den Ruhestand geht, muss nur 18 Prozent versteuern. Zum Vergleich: 2010 beträgt der steuerpflichtige Anteil bei der gesetzlichen Rente 60 Prozent.

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